Konto-Lastschrift Nr. 88607744 konnte nicht vorgenommen werden 06.07.2016 von Rechnungsstelle Online Pay AG ([email protected])

Am Mittwoch, den 06. Juli 2016 wurde durch unbekannte Dritte die folgende E-Mail in deutscher Sprache versendet:

20160706_konto-lastschrift_nr_88607744_konnte_nicht_vorgenommen_werden2

Sehr geehrte/r (Vorname Nachname),

leider mussten wir gerade feststellen, dass die Aufforderung Nummer
886077443 bis heute erfolglos blieb. Nun bieten wir Ihnen hiermit
letztmalig die Möglichkeit, den nicht gedeckten Betrag unseren Mandanten
Online Pay AG zu decken.

Aufgrund des bestehenden Zahlungsverzug sind Sie verpflichtet dabei, die
durch unsere Inanspruchnahme entstandene Kosten von 84,72 Euro zu
tragen. Bei Rückfragen oder Unklarheiten erwarten wir eine
Kontaktaufnahme innerhalb von 72 Stunden. Um zusätzliche Mahnkosten
auszuschließen, bitten wir Sie den fälligen Betrag auf unser Konto zu
überweisen. Berücksichtigt wurden alle Buchungen bis zum 05.07.2016.

Gespeicherte Vertragsdaten:

(Vorname Nachname)
(Straße und Hausnummer)
(PLZ und Wohnort)

Tel. (Handynummer)

Wir erwarten die gesamte Überweisung bis spätestens 12.07.2016 auf unser
Konto. Können wird bis zum genannten Termin keine Überweisung
bestätigen, sehen wir uns gezwungen Ihren Mahnbescheid an ein Gericht
abzugeben. Sämtliche damit verbundenen Zusatzkosten werden Sie tragen.

Eine vollständige Kostenaufstellung Nummer 886077443, der Sie alle
Positionen entnehmen können, ist beigefügt.

Falls Sie den Rechnungsbetrag bereits vorab an uns überwiesen haben, ist
dieses Schreiben nur für Ihre Unterlagen bestimmt. Falls Sie Fragen
haben, stehen wir Ihnen telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechnungsstelle Adrian Schmitt

 

Die E-Mail mit dem Betreff „Konto-Lastschrift Nr. 88607744 konnte nicht vorgenommen werden 06.07.2016“ soll angeblich von „von Rechnungsstelle Online Pay AG ([email protected])“ stammen. Das stimmt aber nicht! Die E-Mail ist gefälscht.

Ähnliche E-Mails sind in der Vergangenheit auch mit Absendern wie z. B.

  • Inkasso Ebay AG
  • Rechnungsstelle Ebay AG
  • Beauftragter Rechtsanwalt Ebay AG
  • Stellvertretender Sachbearbeiter Amazon AG
  • Sachbearbeiter Bank-Pay AG
  • Stellvertretender Rechtsanwalt GiroPay AG
  • Beauftragter Rechtsanwalt Online Pay AG
  • Rechnungsstelle Mail & Media AG

versendet worden.

Die persönlichen Daten in der E-Mail sollen der E-Mail Nachdruck verleihen und Sie zum Öffnen der Anlage bewegen. Auch der Name der Anlage enthält den Empfängernamen (z. B. „Vorname Nachname Rechnungsstelle Online Pay AG.zip“).

Öffnen Sie die Anlage auf keinen Fall! Führen Sie die darin enthaltene Datei nicht aus! Es handelt sich um ein Programm, das täglich weitere bösartige Programme (Trojanische Pferde) nachlädt.

 

Vorsicht beim Online-Banking:

Eines der Programme, das nachgeladen wird, ist ein Online-Banking-Trojaner. Nach der Anmeldung zum Online-Banking wird Ihnen eine angebliche Gutschrift des Finanzamtes vorgegaukelt, die Sie zurück überweisen sollen.

20160706_konto-lastschrift_finanzamt

Sehr geehrter Kunde,

aufgrund der SEPA-Umstellung ist eine Fehlüberweisung auf Ihr Konto 1234567890 verbucht worden. Die Struktur des Sicherheitssystem von unserem Onlinebanking lässt nur Zahlungen mit Ihrer Freigabe zu. Damit Sie Ihr Konto weiterhin wie gewohnt nutzen können, muss die Rückzahlung der Fehlüberweisung von Ihnen freigegeben werden.

Ihr Guthaben, alle weiteren Unterkonten und Sparguthaben sind davon nicht betroffen. Es entstehen keine Transaktionskosten oder andere Nachteile für Sie. Bis zur Rückzahlung können Sie Ihr Konto nicht benutzen. Falls Sie keine online Rückzahlung tätigen, erhalten Sie in den nächsten Tagen einen Brief, mit dem Sie zu Ihrer Filiale gehen müssen, um die Überweisung auszuführen.

Bitte erledigen Sie dies umgehend um Ihren Zugang sofort wieder frei zu schalten.

Informationen der Fehlgutschrift:
Auftraggeber Finanzamt
IBAN DE3330020900##########
BIC CMCIDEDDXXX
Betrag 7.600,00 EUR
Verwendungszweck Steuererstattung 2015

In Wirklichkeit ist auf Ihrem Konto kein Geld eingegangen. Sowohl die Umsatzanzeige wie auch der Kontostand werden vom Trojanischen Pferd verändert! Führen Sie die angebliche Rücküberweisung nicht durch und wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank oder Sparkasse!

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