Amazon: Ihre Bestellung wurde storniert! – 16.8.2017 06:43:44 von Kundenservice ([email protected])

Am Mittwoch, den 16. August 2017 wurde durch unbekannte Dritte die folgende betrügerische E-Mail in deutscher Sprache versendet. Die E-Mail stammt nicht von Amazon! Klicken Sie deswegen nicht auf den Link und geben Sie keine Daten ein! 

Betreff: Amazon: Ihre Bestellung wurde storniert! – 16.8.2017 06:43:44
Absender: Kundenservice ([email protected])

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Meine Bestellung | Mein Konto | Amazon.de
Bestellung: #922-4874565-9483238

Sehr geehrter Kunde,

infolge etlicher Unstimmigkeiten wärend der Bestellaufgabe, wurde Ihr Account zur Sicherheit vorläufig blockiert. Unter Umständen erfolgte ein unbefugter Fremdzugriff auf Ihr Konto.

Zur erneuten Herstellung der Handlungsfähigkeit des Kontos ist eine Indentitätsverfizierung als legitimer Kontoinhaber notwendig. Anweisungen zur Verfizierung finden Sie am Ende dieser E-Mail

Klicken Sie dazu auf den folgenden Link:

Verifizierung starten

Wir bedauern diese Unannehmlichkeit,
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Achtung: Es handelt sich um eine betrügerische E-Mail! Die Nachricht stammt nicht von Amazon! Klicken Sie deswegen nicht auf den Link und geben Sie keine Daten ein!

Amazon hat eine Informationsseite zum Thema Phishing. Weiterhin können Sie solche Phishing – Mails an [email protected] weiter (siehe auch eine Informationsseite hierzu).

Die verlinkte Domain amazon-de-verifications-0579753.prozess.in gehört nicht zu Amazon. Sie wird trotzdem SSL-verschlüsselt aufgerufen:

Die betrügerische Seite fordert Sie zur Eingabe der Amazon-Zugangsdaten auf.  Alle Eingaben würden an unbekannte Dritte übermittelt und könnten anschließend missbraucht werden. Geben Sie daher keine Daten ein!

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Die betrügerische Seite würde anschließend zunächst zur Eingabe persönlicher Daten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum sowie Telefon-Nr. auffordern. Geben Sie keine Daten ein! Alle Eingaben werden an unbekannte Dritte übermittelt und können daher missbraucht werden!

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Schritt 1 / 3 ›

Persönliche Daten legitimieren

Achten Sie bei der Eingabe Ihrer Daten bitte auf die korrekte Schreibweise. Bei Abweichungen zu den bereits hinterlegten Informationen ist eine Legitimation nur noch über den Postweg möglich.

Land
Vorname
Nachname
Straße (Anschrift, Postfach, Firmenname, c/o, Apartment, Einheit, Gebäude, usw.)
Postleitzahl
Stadt
Geburtsdatum (Tag, Monat, Jahr)
Telefonnummer

Weiter

Anschließend fordert die betrügerische Seite zur Eingabe der Bankverbindung sowie Kreditkarte auf. Geben Sie keine Daten ein! Alle Eingaben werden an unbekannte Dritte übermittelt und können daher missbraucht werden!

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Schritt 2 / 3  ›
Zahlungsinformationen bestätigen

Bitte bestätigen Sie die in Ihrer Amazon Wallet hinterlegten Zahlungsinformationen.

Bankverbindung
Geben Sie Ihre Konto-Nr. / BLZ ein:
Konto-Nr.
Bankleitzahl:

Kreditkarte
Geben Sie Ihre Kreditkartendaten ein:
Kreditkartennummer
Kartenprüfziffer
Gültig bis (Monat, Jahr)
Verfügungsrahmen

Angaben überprüfen

Nach jeder Seite erscheint übrigens ein sich drehender Kreis, bevor die nächste betrügerische Seite angezeigt wird:

Nach Eingabe einer Sparkassen-Kreditkarte würde die betrügerische Seite zusätzlich zur Eingabe der Online-Banking-Zugangsdaten auffordern. Geben Sie keine Daten ein! Betrüger könnten anschließend Ihre Konten sowie Umsätze einsehen und Ihre Anschrift überprüfen. Alle Eingaben werden an unbekannte Dritte übermittelt und können daher missbraucht werden!

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Schritt 3 / 3  ›

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PIN *:
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Angeblich ist der Vorgang damit abgeschlossen. Alle Eingaben wurden aber an unbekannte Dritte übermittelt!

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Verifizierung abgeschlossen.

Ihre Verifizierung war erfolgreich, Sie können nun Ihr Amazon-Konto wieder wie gewohnt nutzen.

Sie werden automatisch in 8 Sekunden weiterleitet.
Hier klicken wenn die automatische Weiterleitung nicht funktioniert.

Danach leitet die betrügerische Domain auf die echte Amazon-Domain weiter:

 

Haben Sie Daten eingegeben?

  • Ändern Sie umgehend Ihr Amazon-Passwort!
  • Sperren Sie zusätzlich Ihre Kreditkarte und den Online-Banking-Zugang, falls Sie beides angegeben haben! Rufen Sie dazu z. B. die zentrale Sperr-Hotline unter 116 116 an.
  • Ändern Sie die Passwörter auch bei allen anderen Diensten, bei denen Sie die selben Passwörter verwenden (z. B. bei PayPal, eBay, Facebook, Twitter, Ihre E-Mail-Adresse, …).
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Informieren Sie Ihre Bank wegen Eingabe der Kreditkarten- und Online-Banking-Daten (Sperre der Kreditkarte)!
  • Beobachten Sie Ihre Kontoumsätze in der Zukunft besonders. Geben Sie auch kleine Geldeingänge zurück, mit denen Sie nichts anfangen können. Manche Dienste prüfen die Bankverbindung durch Überweisung kleiner Beträge wie 0,01 Euro. Damit solche Dienste das Konto nicht später mit Lastschriften belasten, sollten Sie bereits die erste Gutschrift zurückgeben.
  • Seien Sie gerade in der nächsten Zeit vorsichtig bei E-Mails. Da die Täter sehr viele Daten von Ihnen haben, können die nächsten Phishing-Mails gezielt persönliche Daten enthalten (also vertrauenserweckend aussehen).

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