Stellenanzeigen für Sie vom Juni von Otto Dienstleistungen ([email protected]) beschreibt die Suche nach Finanzagenten (Strafbare Handlung: Geldwäsche)

Am Sonntag, den 27. Mai 2018 wurde durch unbekannte Dritte die folgende betrügerische E-Mail in deutscher Sprache versendet. Achtung: Es handelt sich nicht um ein Stellenangebot oder eine Arbeitsstelle, sondern Sie sollen als Finanzagent geworben werden. Die Tätigkeit als Finanzagent ist strafbar (Geldwäsche)! Am Ende werden Sie den Schaden haben! Reagieren Sie deswegen nicht auf die E-Mail und antworten / bewerben Sie sich nicht!

Betreff: Stellenanzeigen für Sie vom Juni
Absender: Otto Dienstleistungen ([email protected])

Persönlich an:

Max Mustermann
(Straße und Haus-Nr.)
(PLZ und Wohnort)

Tel. (Mobil- oder Festnetznummer)

Sehr geehrte/r Max Mustermann,

in dieser mail bieten wir Ihnen einen hohen Lohn und verschiedene andere Vorteile. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist der Handel mit Bitcoins. Jedermann kann bei uns ohne Einarbeitung gleich beginnen Geld zu verdienen.

Unsere Gesellschaft bietet Ihnen einen attraktiven Nebenverdienst bis zu 4300 Euro im Monat an, bei nur einigen Arbeitsstunden. Ihre Arbeitszeit ist variabel und kann Ihren Anforderungen angepasst werden. Der Bewerber hat keine Ausgaben und muss keine technische Fähigkeiten haben.

Ihre Aufgabe ist es die Bitcoins für unsere Kunden zu erwerben, das Geld dafür bekommen Sie im Voraus und die Provision von 20 Prozent behalten Sie gleich ein.

Falls Sie interessiert sind, wollen wir Sie kennenlernen.
Dafür senden Sie uns eine Mail an: [email protected]

In Erwartung Ihrer Antwort

Otto Dienstleistungen

Mit „[…] nur einigen Arbeitsstunden […]“ und ohne Einarbeitung werden Sie sicher nicht legal 4.300 Euro pro Monat verdienen. Bei der Tätigkeit „[…] Handel mit Bitcoins […]“ bzw. „[…] Bitcoins für unsere Kunden zu erwerben […]“ wird die Tätigkeit von Finanzagenten bzw. Geldwäsche beschrieben. Bei Ausübung dieser Tätigkeit machen Sie sich strafbar! Reagieren Sie daher nicht auf diese E-Mail!

Durch die in der E-Mail enthaltene Anschrift (inkl. Telefon-Nr.) soll diese Nachricht seriös wirken. Die E-Mail ist trotzdem bösartig! Reagieren Sie nicht auf diese E-Mail!

Bei dieser Tätigkeit würden auf Ihrem Konto ein oder mehrere große Geldbeträge eingehen. Diese stammen allerdings nicht von Ihrem neuen Arbeitgeber, sondern wurden zuvor z. B. per Online-Banking-Betrug Dritten gestohlen. Nachdem das Opfer den Betrug bemerkt hat, werden Sie zur Rechenschaft gezogen. Sollten Sie das Geld zwischenzeitlich „gewaschen“ (also in einer anderen Form wie z. B. als BitCoins weitergeleitet) haben, dann müssen Sie dem Opfer trotzdem seinen Schaden ersetzen. Den Schaden haben dann Sie!

Kommentar(e)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.