Fremdzugriff von Amazon ([email protected]) ist Phishing!

Am Mittwoch, den 18. April 2018 wurde durch unbekannte Dritte die folgende betrügerische E-Mail in deutscher Sprache versendet. Die E-Mail stammt nicht von Amazon! Klicken Sie deswegen nicht auf den Link und geben Sie keine Daten ein! 

Betreff: Fremdzugriff
Absender: Amazon ([email protected])

amazon.de

ID: #6546-96789879786-3469345346

Sehr geehrte/r Max Mustermann,

auf Ihrem Konto wurden auffällige Login-Versuche erkannt, daher bitten wir Sie an unserer Sicherheitsprüfung teilzunehmen.

Führen Sie die Prüfung innerhalb von 48 Stunden durch andernfalls wird Ihr Konto zur Sicherheit deaktiviert.

Klicken Sie auf den unten aufgeführten Button, um an unserer Sicherheitsprüfung teilzunehmen.

Weiter (über den Sicherheitsserver) >

Bitte lesen:
Zeitpunkt: Heute
Um: 23:11(GMT+3)
Von: Schwerin, Schweiz
IP: 133.13.255.121
Browser: Chrome 3.9
Computer: Windows

Dies ist eine automatisch versendete Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die Adresse nur zur Versendung von E-Mails eingerichtet ist.

Achtung: Es handelt sich um eine betrügerische E-Mail! Die Nachricht stammt nicht von Amazon! Klicken Sie deswegen nicht auf den Link und geben Sie keine Daten ein!

Amazon hat eine Informationsseite zum Thema Phishing. Weiterhin können Sie solche Phishing – Mails an [email protected] weiter (siehe auch eine Informationsseite hierzu).

Die verlinkte Adresse goo.gl/xZUUeJ leitet über www.kings-shrtn.info/?l=yiricima auf die betrügerische Domain /www.secure-amz.info weiter. Beide Adressen gehören nicht zu Amazon!

Die betrügerische Seite wird SSL-verschlüsselt aufgerufen:

Die gleiche Anzeige der echten Amazon-Seite würde so aussehen:

Die betrügerische Seite fordert Sie zur Eingabe der Amazon-Zugangsdaten auf.  Alle Eingaben würden an unbekannte Dritte übermittelt und könnten anschließend missbraucht werden. Geben Sie daher keine Daten ein!

amazon.de

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Die betrügerische Seite würde anschließend zunächst zur Eingabe persönlicher Daten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum sowie Telefon-Nr. auffordern. Geben Sie keine Daten ein! Alle Eingaben werden an unbekannte Dritte übermittelt und können daher missbraucht werden!

amazon
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Schritt 1 / 3  ›
Persönliche Daten legitimieren

Achten Sie bei der Eingabe Ihrer Daten bitte auf die korrekte Schreibweise. Bei Abweichungen zu den bereits hinterlegten Informationen ist eine Legitimation nur noch über den Postweg möglich.

Land
Vorname
Nachname
Straße
Postleitzahl
Stadt
Geburtsdatum
Telefonnummer

Weiter

Danach dreht sich kurz ein Kreis. Diese Seite erscheint nach jeder Seite.

Anschließend fordert die betrügerische Seite zur Eingabe der Bankverbindung sowie Kreditkarte auf. Geben Sie keine Daten ein! Alle Eingaben werden an unbekannte Dritte übermittelt und können daher missbraucht werden!

amazon
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Zahlungsinformationen bestätigen

Bitte bestätigen Sie die in Ihrer Amazon Wallet hinterlegten Zahlungsinformationen.
Bankverbindung
Geben Sie Ihre Konto-Nr. / BLZ ein:
Konto-Nr.

BLZ

Kreditkarte
Geben Sie Ihre Kreditkartendaten ein:
Kreditkartennummer
Kartenprüfziffer
Gültig bis
Verfügungsrahmen

Angaben überprüfen

Beim Test ging es an der Stelle nicht weiter, da alle Bankverbindungen abgelehnt worden sind. Geben Sie keine Daten ein!

Bisherige Phishing-Seiten haben anschließend noch die Online-Banking-Zugangsdaten abgefragt und danach auf die echte Amazon-Seite weitergeleitet.

 

Haben Sie Daten eingegeben?

  • Ändern Sie umgehend Ihr Amazon-Passwort!
  • Sperren Sie zusätzlich Ihre Kreditkarte und den Online-Banking-Zugang, falls Sie beides angegeben haben! Rufen Sie dazu z. B. die zentrale Sperr-Hotline unter 116 116 an.
  • Ändern Sie die Passwörter auch bei allen anderen Diensten, bei denen Sie die selben Passwörter verwenden (z. B. bei PayPal, eBay, Facebook, Twitter, Ihre E-Mail-Adresse, …).
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Informieren Sie Ihre Bank wegen Eingabe der Kreditkarten- und Online-Banking-Daten (Sperre der Kreditkarte)!
  • Beobachten Sie Ihre Kontoumsätze in der Zukunft besonders. Geben Sie auch kleine Geldeingänge zurück, mit denen Sie nichts anfangen können. Manche Dienste prüfen die Bankverbindung durch Überweisung kleiner Beträge wie 0,01 Euro. Damit solche Dienste das Konto nicht später mit Lastschriften belasten, sollten Sie bereits die erste Gutschrift zurückgeben.
  • Seien Sie gerade in der nächsten Zeit vorsichtig bei E-Mails. Da die Täter sehr viele Daten von Ihnen haben, können die nächsten Phishing-Mails gezielt persönliche Daten enthalten (also vertrauenserweckend aussehen).

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